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Little Miss Sunshine (US 2006)

March 31st, 2007

Niedlicher und doch nachdenklicher Film. Das erfolgsorientierte Mittelklasse Model wird ad absurdum geführt, um die zuugrunde liegenden wahren Werte zutage zu fördern.

Handlung

Frank wird von seiner Schwester nach einem Selbstmordversuch aufgenomment, die kleine, etwas plumpe Olive trainiert mit ihrem koksenden Grossvater für einen Teenie-Misswettbewerb, Vater Richard versucht sein “Business” in Schwung zu bringen und Sohn Dwayne hast sie alle und will sein Schweigegelübde halten bis er Testpilot für die Airforce werden kann.

Auf der Fahrt zum Little Miss Sunshine Wettbewerb bricht alles zusammen und sie werden wieder eine Familie weil ihre egoistischen Ziele sich in nichts aufgelöst haben.

Warum sollte man den Film sehen

Einen mehr als 30mal ausgezeichneten Film sollte man immer eine Chance geben. Hier haben wir ein archetypische road-movie wie es es nur in Amerika geben kann. Das einzig atypische ist, dass hier die klassischen Werte, Erfolg und Konformismus thematisiert werden. Das klassische road-movie beginnt mit abgedrehten Charaktären und entwickelt sich von dort weiter, hier sind alle erschreckend normal und werden “einfach” normal

Was nervt

Vater Richard, aber das liegt nur daran, dass er der typische “Handy-am-Gürtel-Träger” ist. Ich kann solche Leute nicht ertragen, nichtmal in Fiktion.

Ich habe den Film in einem abgefahrenen Kino “Colony” in Tel Aviv (eigentlich war es in Herzliah) gesehen. Meine Kollegin Terry, die so nett war mich dort hin zu fahren, hat mich gewarnt, dass es etwas strange ist. Die Rückfahrt hatte ich mit einem betrunkene Taxifahrer (ich hatte nicht wirklich die Wahl - ich hatte schon Glück, dass ich einen guten Menschen gefunden habe der mir ein Taxi bestellt) - niemals über 30km/h und an jeder Abzweigung kam er fast zum stehen. Gut - auch das überlebt für die Filmkunst.

Was reitet mich

March 31st, 2007

Drei Monate sind in diesem Jahr vergangen und ich war zweimal (beruflich) in Isreal - für insgesammt fast 4 Wochen. Kann ich fast “aliyah” machen.

Ich habe beschlossen hebräisch zu lernen - französisch war schon schwierig, aber das - wir werden sehen.

Alles in allem mag ich Israel sehr gern. Man bekommt fast überall Weizenbier (Weihstephan) und das lokale Gebräu Goldstar - immerhin mit einer Tradition von über 50 Jahren ist auch nicht schlecht. Falls man mal auf deutsch sprech kann, weil die Dame der Mietwagenvertretung oder am Check-In halt deutsch sprechen will, so kann man das tun, weil sie dann wirklich deutsch können. Kurz man fühlt sich dort schnell zu Hause. Das allgemeine Klima, trotz oder gerade wegen der überall presenten Sicherheitsleute ist sehr offen und direkt, nur dort hin zu kommen (und wieder weg) is etwas schwierig.
Meine erste Reise war sehr kurzfristig geplant. Sowas mögen die Sicherheitsleute bei El-Al nicht so gerne. Eine Stunde Verhör - egal, die Warteschlange bei anderen Flügen ist auch nicht schneller zu überwinden.

Die erste Ausreise war recht drollig, da ich Totes Meer Salz im Gepäck hatte - das musste dann in einem separaten Pappkarton transportiert werden. Vorgestern bin ich mit meinem tunesischen Kollegen zurück geflogen. Sehr verdächtig. Ein Deutscher und ein Tunesier die vorgeben aus Paris zu kommen und für eine israelische Firma zu arbeiten… Endlich einmal eine gründliche Leibesvisitation (für uns beide).

Das gute an den Kontrollen: Nichts wird doppelt gemacht. Falls man das Pech(?) hat extrem gefilzt zu werden begleitet einen der Sicherheitsoffizier an allen Kontrollen vorbei, die er bereits durchgeführt hat, sodass man dadurch noch nicht einmal Zeit verliert.

Gut Pessah!

Java Generics and primitives

March 10th, 2007

There is many said about generics how bad and complex they are. The existence of the brillant Generics FAQ is used against generics. The point many people miss: Generics are always complicated and there will be always corner cases. Java Generics have at least the thing for it that it is possible to descibe this in a way non CS-PhDs can understand it. If some say they can’t, perhaps they are in the wrong business or belong to these people that stop reading after the third line if the text doesn’t say what they are already convinced of.

Someting really incovenient is the type erasure. In short type erasure prevents you from writing

T copy(T t) { return new T(t)}; // T is not known at runtime, so its ctor is neither

This is not the only example where it gets into your, but the one that I found the most interesting eventually.

For Java 7 lots of things get proposed, and reifiable generics are getting also on the list, some even propose annotations to add this. I had been bitten by type erasure more than once and despite of that I prefer to keep it like it is.

Point is that non-type erasure is not so simple as it seems, for example when passing an heteorogeneous array as vargrs things get messy as the type is not a class anymore but a composition of interfaces. Although I think that we are missing interface composition, passing such structures around at runtime won’t be funny or free.

And perhaps also useless.

What I think we would see is scary introspection code on the type, because this will be possible and simpler in most of the cases (alternative will be creation of a new generic type). The only point valid is the new T. This is something you cannot imitate without reified type. So the question of type erasure is not the point, the point is how to do virtual ctors.

Something missing from generics that is rarely mentioned is the lack of support for native types. Although I see them as the deadly sin of the Java programming language there are there and there are indeed the reason why we deal so much with array (which causes the problem above). As they are there support for them would cut some corners; implementing it is by far trivial thanks to the second C-heritage type coercion amoung the numeric types.

Bob Lee made the remark that the use of array in varargs would be better replaced by List. Nice try - but as List is not part of the language not really an option. Or List becomes part of the language … hello Lisp

Inland Empire (US/PL 2006)

March 2nd, 2007

David Lynchs Schreckensuniversum dehnt dich von Mulholland Drive bis nach Polen aus.
Handlung

Nikki ist Schauspielerin und bekommt eine Hauptrolle in einem Remake eines Films der nie fertiggestellt wurde… wie damals vermischen sich Rollen und Leben der Hauptdarsteller.

Warum sollte man den Film sehen

David Lynch bleibt sich treu. Eine Phantasiewelt, die den meisten (hoffentlich) unbekannt ist. Unendliche Vielfalt der Symbole und Referenzen innerhalb des Films und auf das Werk von David Lynch geben Rätsel auf, dies sich nicht beim ersten Sehen eröffnen.
Was nervt?

Irgendjemand hat zum Thema Reden halten mal gesagt: “Man kann über alles reden, nur nicht über zwei Stunden.” Bei Filmen sollte sich diese Erkenntnis auch durchsetzen. Lynchs Filme sind ohnehin ein Gesamtkunstwerk und können nicht isoliert betrachtet werden; vier Filme in vernünftiger Länge statt dreier Marathonsitzungen wäre vor zu ziehen.

Vista

March 2nd, 2007

Sorry, am I losing track of it or not? Vista was said to make computing more secure. One of the main cornerstones was said to be the UAC (User Account Control) now Mark Russinovich, a Technical Fellow in Microsoft’s Platform and Services Division had been cited with

“Neither UAC elevations nor Protected Mode IE define new Windows security boundaries,Because elevations and ILs (Integrity Levels) don’t define a security boundary, potential avenues of attack, regardless of ease or scope, are not security bugs.”

OK, if it is like that … Security is perhaps not the user’s security but perhaps DRM security and the security of Microsoft.

I resisted long time and stayed on Win2000 and switched to XP after SP2 came out - for Vista I foresaw a quicker cool-off - SP1 had been fixed as the BUY signal.

I should think about this again; perhaps the next machine will run Ubuntu instead…