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On va faire La Cocotte

May 30th, 2007

Nettes Theaterstück in dem winzigen Theatre de l’Orme

Basierend auf einem Fragment von Georges Feydeau von 1913 ist die die zweite Hälfte des Stücks eine musikalische Improvisation mit choreographischen Elementen. Interessant wie die heutigen Geschmäcker mit den wilde “vor-Zwanzigern” zusammen gehen.

Etwas über eine Stunde glänzende Unterhaltung - und das sage ich nicht nur weil ich eine der Darstellerinnen kenne. Reservierung ist angeraten, das Theater ist wirklich sehr klein … dafür ist man dann aber auch nah dran.

Kurz zur Handlung: Alcide betrügt seine Frau Emilienne - völlig normal. Die zahlt es ihm heim indem sie mit ihrer Freundin Olympe seine Mätresse Blanche de Mouzy ins Haus bestellt. Nach dem alles mehr oder weniger ungeklärt bleibt ziehen sie alle zusammen - inklusive des Dienstmädchens Noémie - in den Jardin de Paris, wo das Thema dann mit Musik und Tanz aufgearbeitet wird. Während der erste Teil an Stummfilme erinnert, so erweckt der zweite Teil Erinnerungen an Revuefilme der 60er.

Pirates of the Caribbean: At World’s End (US 2006)

May 28th, 2007

Dritter Teil der Piratensaga

Handlung

Jack Sparrow ist mehr als tot, aber der Rest der Meute braucht die Black Pearl und die gibt es nun mal nur mit Jack als Kapitän. Der Rest: Seeschlachten, Schwertkämpfe, Piratenwitze

Warum sollte man den Film sehen

Nach zwei Teilen will man auch die Auflösung mitnehmen. Die Selbstironie mit dem dieser Genrefilm gedreht wurde ist es immerhin wert.

Was nervt

Der Bezug zu den ersten beiden Teilen ist etwas schwach und die besten Piraten&Engländerveralberungen hatten wir schon in Teil 1. Die Spezialeffekte von Teil 2 werden nur erreicht.

J’veux pas que tu t’en ailles (F 2006)

May 27th, 2007

Dreiecksgeschichte, psychoanalytisch

Handlung

Die Ehe des Psy Paul läuft nicht mehr besonders. Er den Verdacht, dass sie einen Liebhaber hat. Nun ist dieser Liebhaber ein Patient von ihm und er versucht ihn zu steuern um seinen Frau zurück zu gewinnen.

Warum sollte man den Film sehen

Nett gemacht, gutes Tempo und Situationskomik. Unterhaltung mit mäßigem Anspruch an den Intellekt, aber nicht stupide.

Was nervt

Warum müssen die jüngeren französischen Liebeskomödien eigentlich immer so ein spießiges Ende haben? Die Franzosen sind halt wirklich so :-)

Still Life (CN 2006)

May 24th, 2007

Stillleben - Nochleben in einer dem Untergang geweihten Stadt.

Handlung

Zwei Suchende in einer Stadt die in Kürze durch die Inbetriebnahme des Dreischluchtendamms überflutet sein wird. Die beiden Protagonisten sind nur lose durch einen der Bauleiter Guo Bin verbunden. San Ming sucht seine Tochter und etwas das seinem Leben einen Sinn gibt, Shen Hong will nur mit ihrer Vergangenheit abschliessen.

Warum sollte man den Film sehen?

Langsames, gleichmäßig fliessend wie der Yangtzee. Sehr schöne Einstellungen und vieles was nicht gezeigt werden muss wird auch einfach weggelassen. Der Film hinterlässt einen blebenden Eindruckm ist aber schwer zu fassen warum.

Was nervt

Die beiden Protagonisten sind durch nur sehr schwach verbunden und dadurch ist es unverständlich warum der Film dadurch so in die Lönge gezogen werden muss. Andererseits macht vielleicht gerade das den subtilen Reiz des Films aus und zu lang ist der Flim mit seinen 108′ auch nicht

Java, no rebel as there’s no cause?

May 23rd, 2007

I came across a 10-year old presentation on Java - less interestering, I flicked quickly over the pages, but this slide made me stop:

Object-Oriented Benefits
• Better software design
– different way of thinking about software
– software can more closely models real world problem being
addressed
– domain experts can more easily participate in initial software design
• Easier to maintain
– problems are easier to isolate
– changes are more localized
• Easier to extend
– easy to make extensions to existing functionality
• Less code to write
– more likely to reuse code from other applications
– more likely to find commercial code (class libraries) that can be
used for portions of an application 

I think this is a good writeup of the alleged advantages and capabilities of OO from the time where OO was not yet 100% mainstream.  Did this live up in reality? I doubt that. The tend towards (or back to) more functional languages seems to be an indication. The more I hit the limits in Java the more I find myself imitating functional programming techniques in Java code - rarely pretty code you get by doing that. Irony or just the prove that be all keep learning: The author from the presentation cited above is now touring whith some JRuby slides

Java FX clock goes SVG

May 22nd, 2007

A nice looking clock in JavaFX reveals that transforming images in JFX still needs some work. But luckily SVG is rather easy to use, some small change to the script and you get this:

clockhands

Note the second hand in comparision to the others.

The script-change:

var secondHand = Path {stroke: red, fill:new Color(0xDF, 0x0E, 0x08, 0xFF)
transform: bind rotate(t.seconds * 6,255,245)
d:[
MoveTo {x: 250, y: 300},
LineTo {x: 260, y: 300},
LineTo {x: 255, y: 50},
ClosePath {}
]
}FxShaded
Update: I improved this a bit with nicer hands and proper(?) lightning, download the full script FxClock.fx

The Air is on Fire

May 21st, 2007

Expo über David Lynch in der Fondation Cartier

Leider schon vorbei. Falls die Ausstellung nochmal irgendwo gezeigt wird: Ein Muss.

Die Bilder von David Lynch erklären warum man bei manchen seiner Filme überhaupt nichts mehr versteht…

Something we all should do from time to time (we don’t do it as often as we should)

May 17th, 2007

No, I hadn’t been talking about sex, Baby!

Lucky You (US 2007)

May 17th, 2007

imdb erwähnt nicht das Produktionsdatum, eine meiner Quellen gibt 2005 als Produktionsjahr an.

Handlung 

Talentierter aber  zu risikobereiter Spieler, gut aussehend trifft Mädchen aus der Provinz, verliebt sich und kriegt mit seinem persönlichen Leben auch sein Spiel in den Griff. Das Spiel ist im Vordergrund - das Mädchen (Drew Barrymore) ist nur Staffage, Kern der Geschichte ist allerdings ein Vater-Sohn Konflikt.
Warum sollte man den Film sehen

Es gibt einiges an Literatur zu dem Thema, das Poker ein Abbild des Lebens ist. Ich denke das gilt für jedes erfolgreiche Spiel, aber Poker hat nun mal einen Hype zur Zeit. Die kleinen Nebengeschichten machen die Handlung interessant; und von dem was ich von einigen professionellen Spielern gehört habe, ziemlich dicht an der Realität. Diese kleinen Episoden geben dem Film die Würze. Die Pokersituationen sind dramaturgisch gut umgesetzt - dabei kann es sich aber auch um selektive Wahrnehmung meinerseits handeln.

Was nervt

Wie schon gesagt, die weibliche Hauptrolle ist nur dazu da den nicht Poker spielenden Partner dazu zu bringen auch eine Karte zu kaufen (Pun intended). Es wird zu oft betont, dass man auch mit einer schlechten Hand spielen (und gewinnen kann) - nur zwischen den Zeilen kommt heraus, dass dem nicht so ist. Falls sich jemand durch den Film zum Spielen inspirieren lässt: So funktioniert das nur im Film

Nothing wrong with the Anemic Domain Model

May 7th, 2007

A while ago I visited this already. Now I think that it is not that bad, at least as I know now how to fix it. A valid remark is of course, why not doing it right in first place, but actually this is why I changed my mind.

In fact, even if you start out with a proper domain model, you might end up later with an anemic one. Or an over-complicated that creates other issues. Another reason is of course that you have a legacy application that is just reimplemented using pseudo OO (”I have get and set instead of public attributes, thus I did OO”)

So the fix. I have to admit that I forgot it. I started writing this post some months ago and abandoned it, then openend it up again as my mind changed, etc.

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