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Not only open source

December 27th, 2007

I pulled out an old issue of brand eins which remained still unread in the pile of magazines. If you don’t now this magazine yet and you have some interest in off-beat economics and you can read german - get it.

An article with interview with Don Tapscott on his Wikinomics I found quite interesting. The point -in short - is that openess will make you advance quicker and be more successful. I don’t buy everything he says, but he is right in many aspects.

Take the simple example of open source and closed source. Where do you think hides the worst coding and design? It cannot be generalized of course, but closed source has better to get away bad coding. There are exceptions in any domain, Axis for example (at least the 1.4) is a kludge and some closed source stuff I worked on had been beautifully engineered. Anything has to stand the test of time, thus in an active open source problems will be addressed - if not god-like committers reject these changes.

And here I lost interest in continuing until I found Why giving away your code is not dangerous.

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Ravens

June 24th, 2007

Just read an interesting article about ravens and their intelligence.

A scientist was cited that ravens developed their intelligence from competition on food within their own species. Most mammals don’t do this, large herds don’t compete within each other. Are they prey because of that because they haven’t had any need to develop their mind? Most predators only focus on their rather limited (in an intellectual sense) prey and neither develop a higher intelligence.

What did I learn from this that made me writing this: We are the same even today in the scale of enterprises. Large company outsource to get large, easy to manage workforces (in hardware we even talk about server farms). In conclusion this means that large companies becomes stupid prey and if you are (want to be ?) part of it your are either prey or will become so sooner or later.

That sums up nicely what I wrapped up a while ago with: “Whenever I leave for another enterprise, it will be one with a total staff of 15 or less.” In such a group you always have a fierce competition, there is no herd that protects the weaker until they fall behind hopelessly.

You can say now “I hope you will die before you get old”, but when I extrapolate what I thought about myself ten years ago and what I know now - I am looking forward to get older.

Finally, it is getting late and I want to watch some film before going to bed: The enterprise I have in mind (this time it will be me with some others) will carry the raven in its name and logo. So you shepards, watch out.

Das macht Sinn

March 14th, 2006

Wer gerade selbst eine Website entwickelt hat, guckt sich manchmal auch gerne die Websites der anderen an. Gestern stieß ich dabei auf die Seite der Übersetzungsagentur Semantis: www.semantis.be. Dort machte es ganz schön Sinn:

“Eine Übersetzung ist dann gut, wenn man nicht merkt, dass es eine ist.”
Sagen wir mal so, ich halte das zwar für eine notwendige, keinesfalls aber für eine hinreichende Bedingung. Es gibt nämlich sogar Übersetzungen, die dermaßen schlecht sind, dass man noch nicht einmal mehr merkt, dass es Übersetzungen sind.

“Die Leser sollten den Inhalt verstehen, ohne die Form erraten zu müssen.”
Hä?! Welche Form jetzt eigentlich?

“Unsere erste Priorität gilt der Qualität.”
Nee, das glaube ich Euch irgendwie einfach nicht. Früher hieß es außerdem immer “höchste Priorität”. Sonst könnte man ja mehrere Prioritäten nebeneinander haben, und das wäre doch ein Widerspruch.

“Semantis Translation ist die gesammelte Erfahrung zweier Profis, die total seit 15 Jahren in der Branche arbeiten und die sich entschieden haben, dass ihre gebündelten Fähigkeiten dem Kunden noch mehr nützen.”
Das macht natürlich wirklich Sinn. Ich arbeite mit meiner gesammelten Erfahrung ja auch total gebündelt in der Branche.

“Ausbildung: Übersetzerlizenz”
Hätte ich auch gerne, wo gibt es die?

“Ihnen einen Service zu bieten, der Sie rundum befriedigen wird.”
Das kommentiere ich jetzt mal lieber nicht.

Nach diesem rundum gelungenen Opening füllte ich selbstverständlich das Formular für kooperationswillige Übersetzer aus. Die Felder “Spezialitäten” und “Beilagen” haben mich ehrlich gesagt etwas verwirrt. Ich würde sagen: Jungs, da müsst ihr noch total nachbessern. Sonst muss man ja erst die Form erraten, um den Inhalt verstehen zu können. Und dass das keinen Sinn macht, habt Ihr ja selbst schon gemerkt.

À la bonne heure

February 28th, 2006

Wie TV-Sportlern wahrscheinlich bereits aufgefallen ist, verwenden deutsche Sportreporter seit einiger Zeit den Ausruf à la bonne heure!, häufig auch: Chapeau! À la bonne heure! (Eventuell auch: À la bonheur!)

Wie es dazu kam, was der Ausdruck im Französischen und im Deutschen (vielleicht) bedeutet, wie er zu übersetzen ist - diesen Fragen ist Creative Translations für Sie nachgegangen:

1. Vermutete Entstehungsgeschichte
Nachdem seit ungefähr 2003 die Ausrufe Chapeau! und Chapeau bas! zunächst während der Tour de France, dann auch bei Sportarten ohne direkten Frankreichbezug nicht mehr ins Deutsche übersetzt worden waren, hatten sie sich im Jahr 2005 abgenutzt und mussten durch einen weiteren französischen Begriff verstärkt werden. Die Wahl fiel auf à la bonne heure!

2. Bedeutung im Französischen
Im Französischen bedeutet à la bonne heure! einfach nur rechtzeitig und wird meistens sogar abwertend im Sinne von endlich, das war höchste Zeit! verwendet.

3. Bedeutung im Deutschen
Die Bedeutung von à la bonne heure! im Deutschen konnte bisher nicht vollständig geklärt werden. Es handelt sich jedoch um einen Ausruf der Anerkennung.

4. Übersetzung
Vom Französischen ins Deutsche: rechtzeitig oder endlich.
Bei der Übersetzung vom Deutschen ins Französische sind zwei Fälle zu unterscheiden:
- Steht à la bonne heure! im Deutschen alleine, rät Creative Translations zu Chapeau! oder Chapeau bas!
- Wird à la bonne heure! im Deutschen zusammen mit Chapeau! verwendet (also: “Chapeau! À la bonne heure!“), empfehlen wir:

“Oh là là là là là là là là là là là là là là!”

mit freundlicher Genehmigung von creative-translations