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Kill Bill Vol. 2 (USA 2004)

May 1st, 2004

In den Film ist jeder reingerannt, glaube ich. Sei es weil ihm Vol.1 gefallen hat und eben nicht gefallen hat. Uma Thurman bringt ihren Rachefeldzug zu Ende und man erfährt im Nachhinein die Motivation und andere Hintergründe, z.B. Black Mambas wirklichen Namen.

Handlung

Der Film startet mit einem kurzen “Was bisher geschah”. Wir wissen es ja noch. Nächtser auf der Deathlist ist Budd, der zwar ziemlich vor die Hunde gekommen ist, aber noch nicht alles verlernt hat und Black Mamba in eine recht ausweglose Situation bringt, woraufhin es Tarantino für nötig hält ein Kapitel über ihre Ausbildung einzufügen. Natürlich entkommt sie und verübt dann noch doppelte Rache an Elle Driver. Der Weg zu Bill ist nun offen und von da geht alles sehr einfach. Sie trifft ihre Tochter und alles wird gut nachdem sie Bill gedemütigt und umgebracht hat.

Warum sollte man den Film sehen?

Nach Vol. 1 ist man etwas unbefriedigt aus dem Kino gekommen und man brennt darauf das “Wieso?” erzählt zu bekommen. In dieser Beziehung wird man auch nicht enttäuscht. Die Filmmusik ist manchmal etwas gezwungen, aber hält die Geschichte über beide Teile hinweg zusammen, auch wenn das visuelle Konzept diesmal ein völlig anderes ist (Western/Eastern).

Was nervt?

Die Handlung ist bescheuert - aber wen schert es. Leider fehlt völlig die Spannung und Tarantino versteht es auch stets einen Keim von Spannung sofort zu ersticken. Dafür gibt es kleinere Überraschungen, aber keine Wendungen. Kill Bill hat Tarantino für sich gemacht nicht für die Zuschauer: Er leitet den Zuschauer und presst ihn in ein für meinen Geschmack zu enges Korsett. Spassfaktor dadurch ungefähr wie bei einer Stadtrundfahrt.